Geschrieben von: Sabine Ruthenfranz
❤ Marketingcoach für Herzblut-Selbständige


Wer Facebook privat oder geschäftlich nutzt, hat es vielleicht schon mitbekommen: Die Sichtbarkeit, also die sogenannte Reichweite der einzelnen Posts auf Facebook, hat stark abgenommen. Das bedeutet, dass du zwar ganz normal etwas posten kannst, aber du damit nicht unbedingt deine gesamte Zielgruppe erreichen wirst. Denn Facebook hat eigene Regeln, sogenannte Algorithmen, die darüber entscheiden wem ein Post angezeigt wird und wem nicht. Hierzu hatte ich auch schon in meinem Blogbeitrag Beziehungspflege auf Facebook etwas geschrieben.

Facebook möchte durch die selektierte Anzeige einerseits dafür sorgen, dass Nutzern möglichst relevante, also interessante Inhalte angezeigt werden. Andererseits ist natürlich auch der Verkauf von Reichweite in Form von Werbeanzeigen eines der primären Ziele von Facebook. Sicher ist dir schon aufgefallen, dass Facebook dich an allen möglichen Stellen dazu auffordert „mit nur 10€“ deinen Beitrag erfolgreicher zu machen.

Prinzipiell ist diese Vorgehensweise von Facebook verständlich und nachvollziehbar. Aber gerade kleine und nicht so marketingerfahrene Unternehmer laufen so in die Werbefalle und geben an dieser Stelle schnell sehr viel Geld aus, was sie unter Umständen besser an anderer Stelle investiert hätten.

Ein weiteres Problem, was ich sehr schade finde: Auch gemeinnützige Organisationen erhalten dadurch immer weniger Resonanz auf ihre Posts. Erfreulicherweise kann man etwas dagegen tun, wenn man weiß worauf (derzeit) zu achten ist.

Es sind viele Kleinigkeiten, welche die verbliebene Reichweite aus deinen Posts herausholen können, damit möglichst viele Menschen deinen Post angezeigt bekommen und reagieren können.

So kannst du die verbliebene Reichweite deiner Posts bestmöglich nutzen

Wenn du selbst etwas postest:

  • Privatsphäreeinstellungen prüfen: Wer einen teil seiner Reichweite zurückerobern will, muss seine Posts auch öffentlich machen. Facebookprofile die so eingestellt sind, dass nur der eigene Freundeskreis die Posts sehen kann, tragen natürlich nicht dazu bei, dass ein Post „Reichweite“ bekommt. Damit beschneidest du dich also selbst durch deine persönlichen Privatsphäreeinstellungen in Facebook.
  • Reine Textposts vermeiden: Reine Textposts sehen nicht nur langweilig aus, sondern man benötigt auch mehr Zeit um sie zu erfassen. Ein passendes (Sharing-)Bild mit einem kurzen Text hilft dabei deinen Post schneller und leichter aufzunehmen. Aber auch die farbigen Hintergründe, die Facebook seit einiger Zeit ermöglicht, helfen dabei dass dein Post auffälliger wird. Auch die in Facebook integrierten Emoticons lockern Texte auf und erleichtern das Lesen.
  • Auf inhaltliche Reihenfolge achten: Achte bei deinen Posts auch auf die Reihenfolge der Infos. Bei regionalen Aufrufen/Angeboten, sollten PLZ und Ort direkt am Anfang stehen. So hilfst du deinen Lesern dabei schnell herauszufinden, ob der Beitrag für sie relevant ist oder nicht. Nehmen wir einmal an, ich suche einen Tipp für einen Seminarraum in Bochum. Dann sollte PLZ und Ort am Anfang stehen, so dass meine Kontakte aus weiter Ferne direkt sehen können, dass sie mir hierbei vermutlich nicht helfen können.
  • Veröffentlichung von Beiträgen planen: Poste zu Zeiten, an denen möglichst viele aus deiner Zielgruppe auf Facebook aktiv sind. Wenn dir tagsüber die Zeit fehlt, nutze die „Beitrag planen“-Funktion deiner Facebook-Fanpage, um die Beiträge zu den relevanten Zeiten zu posten.

Post mit farbigem Hintergrund.

Link-Post mit Sharingbild.

Facebook souverän nutzen

Manchmal ist es gar nicht so einfach Facebook souverän und zielführend zu nutzen. Und über diesen Beitrag hinaus, gibt es noch zahlreiche weitere Tipps, die dir bei deinen Facebookaktivitäten helfen können. Da dies für einen Blogbeitrag viel zu viel wäre, baue ich gerade einen Onlinekurs zu diesem Thema, den du dann ganz einfach per E-Mail mitmachen kannst. Du erfährst im Kurs wie die Facebook souverän und zielführend für dich, dein Business oder deinen Verein einsetzen kannst und das Maximum herausholst, ganz ohne kostenpflichtige Werbung schalten zu müssen.

Facebook Reichweite ausschöpfen

Wenn du andere unterstützen möchtest:

  • Like, teile, kommentiere: Ein Like ist gut, Teilen besser und am besten ist es zu liken, zu kommentieren und zu teilen. Aber warum ist das so? Weil Facebook die Reaktionen von allen Facebook-Nutzern (nicht nur von Freunden und Fans) auf einen Post bewertet und daran misst, ob der Post auch für andere interessant sein könnte. Auch das „auf einen Link klicken“ wird ausgewertet und ist relevant. Aus diesem Grund hilft es demjenigen der etwas gepostet hat, wenn du auf diesen Beitrag klickst, ihn likest und eventuell sogar noch kommentierst. Denn damit wird dieser Beitrag interessanter und „wertvoller“ eingestuft und somit mehr Nutzern angezeigt.
  • Überlege gut, was du teilst: Viel hilft nicht immer auch viel! Wenn du immerzu alles, wirklich alles – ich sag mal ganz böse “ohne Sinn und Verstand” – teilst, werden deine Freunde oder Fans bald abschalten. Dies geht ganz einfach, indem sie ihr „Facebook-Abo“ bei dir kündigen. Du bekommst davon nichts mit. Du postest einfach weiter und deine Freunde und Fans bekommen von dir einfach nichts mehr angezeigt.
  • Bereite Inhalte auf: Gib dir auch beim Teilen von Inhalten Mühe. Das kannst du z.B. indem du fehlende Informationen ergänzt oder deinen Text in einem Beitrag änderst, wenn eine Aktion erfolgreich verlief, ein Tier vermittelt wurde oder sich das Thema anderweitig „erledigt“ hat. Schreibe auch hierbei die Info wieder ganz an den Anfang deines Textes. Ein paar Sternchen helfen dabei solche Anmerkungen noch deutlicher und sichtbarer zu machen. Zum Beispiel ***Aktion beendet*** oder ***Erfolgreich vermittelt*** oder ***Seminarraum gefunden***

Wäre das auch für dich interessant?

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