Geschrieben von: Sabine Ruthenfranz
❤ Marketingcoach für Herzblut-Selbständige


Spätestens, wenn man sich mit einer eigenen Homepage im Internet bewegt, sind professionelle Fotos unerlässlich. Aber auch ganz ohne eigener Homepage werden im Internet an allen möglichen stellen Profilfotos benötigt. Als Privatperson werden dafür oft Comicfiguren oder irgendwelche Lieblingsfotos (Avatare) ganz ohne Abbildung von Personen genutzt. Aber auch Urlaubsschnappschüsse oder andere private Aufnahmen kommen zum Einsatz. Für die Privatperson ist das auch vollkommen in Ordnung. Wenn du jedoch selbständig oder nebenberuflich selbständig bist, kann ich dir nur dazu raten dich um geeignetes Bildmaterial zu kümmern.

Denn über diese Fotos machen sich andere ein erstes Bild von dir. Und die Fotos machen dich vor allem auch von deinen Mitbewerbern unterscheidbar!

Einsatzzwecke von Profilfotos und Imagefotos:

  • deine eigene Homepage
  • sämtliche Social Media-Profile (wie z.B. Facebook, Twitter und Co.)
  • deine Werbemittel (wie z.B. Flyer)
  • Presseartikel und Blogbeiträge
  • und so weiter…

Zeig’ dich für deine Profilfotos so wie du bist

Nun ist es ja so, dass sich die meisten Menschen nicht ganz so gerne fotografieren lassen. Ich gehöre auch dazu 😉  Die Nase erscheint zu groß, der Kopf zu rund – fast jeder hat irgendetwas an sich auszusetzen. Um so wichtiger ist es ein Foto auszuwählen oder neu fotografieren zu lassen, mit welchem du dich richtig wohl fühlst.

Das Gute daran ist: Es reicht vorerst nur ein einziges Foto von dir. Das sollte doch hinzubekommen sein, oder? Außerdem kann man sich mit den modernen Smartphones und generell durch die digitale Fotografie mit tausenden Fotos austoben, bis das eine Foto dabei herauskommt, welches ganz und gar geeignet ist.

Location & Accessoires

Berufsstände die mit greifbaren, bekannten Themen zu tun haben, haben es hier besonders leicht. Denn es können ganz leicht Werkzeuge oder andere bekannte Accessoires in die Aufnahmen integriert werden, um ihnen das gewünschte Thema zu verpassen. Zum Beispiel: Ein Arzt, der sich mit Stetoskop um den Hals fotografieren lässt, der Koch mit seiner Kochmütze, die Buchhändlerin mit einem Buch und so weiter. Aber es gibt natürlich auch Fälle, in denen es eine echte Herausforderung ist den Fotos direkt schon ein Thema mit auf den Weg zu geben. Es ist ja auch kein Muss, aber wenn es dir gelingt, unterstreichen solche Fotos deinen geschäftlichen Auftritt und wirken lebendiger. Es ist als kleine Hilfestellung für den Betrachter des Fotos zu sehen, da er dich im richtigen Umfeld mit den passenden Accessoires viel leichter „einsortieren“ kann. Wer bist du, was machst du und vor allem, wie bist du.

Was möchtest du mit deinem Foto ausdrücken?

Klar, du solltest sympathisch und authentisch rüberkommen. Aber was ist für deine Selbständigkeit noch wichtig? Musst du eher seriös auftreten oder darf es ruhig etwas lockerer sein? Ist es eventuell sinnvoll ein Outdoor-Foto von dir zu machen, da du eine naturverbundene Tätigkeit ausübst? Oder sollte das Foto besser eine Büroatmosphäre haben?

Selfies & Passfotos

Die Selfie-Funktion eignet sich leider nicht für deine professionellen Fotos. Denn einerseits ist die Qualität dieser Fotos meist zu gering und die Perspektive enttarnt es direkt als Selbstportrait. Wenn du also kein cooler Blogger bist, der täglich neue Selfies veröffentlicht, ist diese Variante für dich ungeeignet. Ebenfalls ungeeignet sind Passbilder, also Fotos, die nur dein Gesicht zeigen. Auch wenn du dein Passfoto vielleicht magst, so haben diese immer einen Beigeschmack von Bewerbungsfotos oder den „Wanted“-Postern aus Wildwestfilmen.

Ein paar Tipps für deine Fotoaktion:

  • Jedes Foto was dir nicht gefällt kann im Nachhinein gelöscht werden, es ist ja digital. Das nimmt schon mal etwas Druck von dir, denn Entspannung ist ganz wichtig.
  • Falls du kleine Pickelchen oder Hautunreinheiten hast, lass dich davon nicht aufhalten. Diese können heute mit ein paar Mausklicks einfach wegretuschiert werden.
  • Suche dir das beste von allen Fotos heraus, auch wenn es noch nicht perfekt ist. Du bist mit dir selbst sicher viel, viel kritischer als der erst der Welt. Sieh es mit Humor und hej, du wolltest doch auch kein Model werden, oder etwa doch?
  • Wenn du vor hast deine Frisur, Haarfarbe oder Brille zu verändern, warte ab, bis du den fertigen Look fotografieren kannst. Es ist immer schade, wenn ein Profilfoto von deinem aktuellen Look abweicht.
  • Versuche deine Firmenfarben im Foto unterzubringen. Entweder in der Kleidung oder durch ein farblich passendes Accessoire.
  • Vermeide Aufnahmen mit Blitzlicht, denn das ist nur etwas für Fotoprofis und wirkt bei Fotos von Laien meist sehr unprofessionell. Reicht die Beleuchtung drinnen nicht aus, versuche es mal open-air.
  • Nutze am besten Querformate für deine Fotos. Wenn du ein Hochformat benötigst, kannst du das Querformat einfach beschneiden. Umgekehrt ist es meist nicht möglich.
  • Falls du dich schminkst: Achte unbedingt auf die Farben von Lippenstift, Nagellack und Kleidung. Alles sollte stimmig sein. Und in der Regel ist bei Make-up weniger mehr. Auf gar keinen Fall solltest du dich schminken, wenn du das sonst nie machst. Etwa Puder zum Mattieren reicht.
  • Förmliche Fotos. Je förmlicher die Fotos sein müssen, desto sorgfältiger musst du mit allem umgehen. Gespannte Knopfleisten oder umgeklappte Kragen gilt es im besten Fall zu vermeiden.
  • Unpässlichkeiten: Wenn du gerade erkältet oder von Heuschnupfen geplagt bist, solltest du deinen Fototermin verschieben. Auch wenn du aus welchen Gründen auch immer geschwollene Augen hast, ist es besser den Termin zu verschieben. Dieses Problem habe ich zum Beispiel immer, wenn ich Heuschnupfen habe. Manchmal hilft es mir rechtzeitig Heuschnupfenmittel und Augentropfen zu nehmen. Manchmal aber auch nicht. Dann hilft nur ein neuer Fototermin. Denn auch wenn du dich noch so sehr zusammenreißt, wird man den Fotos deine Unpässlichkeit anmerken.

Deine Profilfotos vom Profi

Diese Option möchte ich natürlich nicht unerwähnt lassen. Denn wenn du in deiner Nähe einen Fotografen oder eine Fotografin hast, bei und mit der du dich wirklich wohlfühlst, ist das natürlich die eleganteste und professionellste Lösung. Falls du jedoch noch niemanden hast, empfehle ich dir vor dem großen Fotoshooting unbedingt ein persönliches Kennenlernen. Denn wenn die Chemie zwischen euch nicht stimmt, kann sich das auf die Fotos sehr nachteilig auswirken. Da du dich nicht entspannen kannst oder eben beim Fotografieren besonders angespannt bist.

Außerdem: Fotograf ist nicht Fotograf. Auch Fotografen haben besondere Schwerpunkte. Ein Fotograf der auf Familenfotos im Studio spezialisiert ist, ist nicht unbedingt für geschäftliche Imagefotos geeignet. Lass dir also Zeit bei der Suche und schau dir in Ruhe Beispielfotos an, die zu deinem Verwendungszweck passen. Zu guter letzt solltest du deinen Fotografen der Wahl auch ausführlich briefen und ihm mitteilen, was du dir für Fotos vorstellst. Vielleicht nimmst du hierfür ja sogar ein paar selbstgemachte Fotos mit, die der Fotograf dann mit dir im Shooting professionell nachstellt.

So geht es weiter

Dein Profilfoto ist nur der Anfang. Wie du einen Schritt weiter gehen kannst, indem du dir eine eigene Bildwelt aufbaust, zeige ich dir in den folgenden Beiträgen. Die häufigsten Fehler rund um die Bildbeschaffung und 14 Tipps für eine individuelle Bildwelt. Du musst nichts übereilen, aber sei dir gewiss, dass in einer gut durchdachten Bildwelt enorm viel Potenzial für deinen professionellen Auftritt und dein Marketing steckt. Und warte ab, wenn du erst einmal dran bist und erste Erfolge siehst, möchtest du gar nicht mehr damit aufhören, dich mit deinen Bildern zu beschäftigen ;-).

Schreib’ mir was, dann freue ich mich!

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