Motiviert ins neue Jahr

Das neue Jahr steht fast schon vor der Tür. Deshalb möchte ich dich dabei unterstützen es zu einem ganz besonders erfolgreichen Jahr zu machen. Du kannst dir hier direkt deinen Motivations-Wandkalender als PDF herunterladen und ausdrucken. Vielleicht kennst du ja noch andere Selbständige, die einen kleinen Stupps gebrauchen könne. Weil es ihnen zum Beispiel schwer fällt Geld zu verlangen, obwohl sie gute Arbeit leisten. Oder weil sie immer viel zu lieb und zu nachgiebig sind. 

Es stehen dir 5 verschiedene Motive zur Auswahl:

Geld verdienen ist nix böses!
Lieb ist kein Beruf!
Mein Plan zum Ziel!
Nett, aber erfolgreich!
Weil ich mein Geld wert bin!

Die Motivationskalender sind auch Bestandteil meines neuen Onlinekurses, der in Kürze veröffentlicht wird. Aber mehr verrate ich noch nicht 😉

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Du gibst mit deinem Budget den zeitlichen Rahmen vor. Wir priorisieren deine Anforderungen. Dann setzen wir für dich das perfekte Paket aus Beratung, Coaching und Umsetzung zusammen.

Und das Beste ist: Du kannst die Pakete in diesem Jahr buchen und somit noch in 2018 steuerlich geltend machen. Je nach Paket hast du dann bis zu 12 Monate Zeit dein gebuchtes Zeitkontingent in 2019 zu nutzen!

Kalender Downloads

Ich würde mich freuen, wenn du deinen Motivationsspruch 2019 unter den Kalendern finden würdest. Du kannst die Kalender-PDFs ganz einfach per Klick auf das Motiv herunterladen und ausdrucken.

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In der Kalender-Legende oben rechts kannst du deine Farben für Urlaub, Strategietage, Marketing, Kundenakquise, Ferien & Feiertage, sowie Messen & Events eintragen. So kannst du ganz schnell überblicken, was wann bei dir los ist.

Und wenn du Lust hast dich unverbindlich mit mir auszutauschen, dann trage dich doch zu einem virtuellen Kaffee in meinen Onlinekalender⇩ gleich hier unten ⇩ ein. 

Recap: Business-Treffen Bochum am 13.9.2018

Zu unserem zweiten Business-Treffen Bochum kamen weniger Teilnehmer zusammen, als zu unserem ersten Termin. Aber: Es war dadurch nicht weniger interessant. Ich würde sogar sagen, dass dadurch etwas intensivere Gespräche möglich waren und die Runde von Anfang an besonders “vertraut” miteinander umging. Das war vielleicht auch der Grund dafür, dass sehr persönliche Dinge mit auf den Tisch kamen.

Unser Business-Treffen Bochum im September 2018

Themen: Business-Treffen Bochum im September

Wie geplant eröffneten wir das Treffen mit einer kurzen Vorstellungsrunde. Nach kurzer Erklärung des Lean Coffee Formats haben die Teilnehmer folgende Themen zur Wahl gestellt:

  • Der beste Sichtbarkeits-Tipp
  • Fokus
  • Die richtige Akquise, die zu einem passt
  • Seine Werte mit der Selbständigkeit verknüpfen
  • Tagesstruktur
  • Kooperationen
  • Hürden und Kniffe von “mehreren Standbeinen”
  • Erfahrungen mit Facebook-Werbung
  • Marketing und Social media
  • Abrechnungsmodelle
  • Facebook-Live
  • Zusammenarbeit mit Start-ups und “Etablierten”
  • Digitalisierung
  • Design Thinking

Und das waren dann unsere Themen des Abends:

  • Der beste Sichtbarkeits-Tipp
  • Fokus
  • Die richtige Akquise, die zu einem passt
  • Seine Werte mit der Selbständigkeit verknüpfen
  • Tagesstruktur

Im Rahmen dieser Themen haben wir uns dann auch über “Business-Verkleidungen” ausgetauscht. Es war wirklich extrem interessant zu hören, dass nahezu jeder Teilnehmer einen gewissen Prozess durchlebt hat, bis er zu seinem jetzigen Auftritt gekommen ist.
Wir waren uns einig, dass dazu unbedingt Mut gehört. Also Mut sich so zu präsentieren und so aufzutreten, wie man wirklich ist. Aber wir haben auch darüber gesprochen, dass man sich erst einmal selbst gefunden haben muss, damit man sich selbst mit gutem Gefühl zeigen kann.

Natürlich sind dann auch noch einige Randthemen zur Sprache gekommen, bis wir das Treffen schließlich locker ausklingen ließen.

Fazit:  Es war wieder eine tolle Runde mit wertschätzendem Umgang und Erfahrungsaustausch. Wer Lust hat am nächsten Treffen teilzunehmen, kann sich gerne per E-Mail unter miau@cat-competence.de bei mir melden und erfährt dann weitere Details.

Der Homepage Leben einhauchen und das Auftragsbuch füllen

Alle Welt spricht davon: „Du musst sichtbarer werden“, „Klappern gehört zum Handwerk“, „Zeig was du kannst“, „Du musst dich mal präsentieren“… Doch irgendwie sagt einem niemand so richtig, WIE und WO man das anstellen soll. Zu diesem Thema habe ich ja bereits Die Homepage als Schaltzentrale für dein Marketing etwas näher beschrieben.

Doch ganz gleich in welcher Branche du tätig bist und welche Zielgruppen du erreichen möchtest, gilt es noch weitere Mosaiksteinchen, zusätzlich zur blanken Homepage, für dich herauszupicken. Denn oft ist es so, dass im ersten Rutsch nur das Homepage-Grundgerüst gelegt wird. Das ist auch nicht verwunderlich. Schließlich gibt es zu Beginn einer Selbständigkeit viele Dinge, die erst einmal angeschafft und bezahlt werden müssen. Doch im Laufe der Zeit geraten die noch fehlenden Mosaiksteinchen leider meist in Vergessenheit. Außerdem fehlt oft jeglicher Anknüpfungspunkt an das, was man (eigentlich) schon fertig hat. Vor lauter “könnte, müsste, hätte, sollte…” steht man mit seinem Firmenauftritt vollkommen passiv da und fragt sich wie es weiter gehen soll. Und es wird ganz langsam klar, dass die Homepage zwar so weit fertig ist, dass man jedoch einige noch nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten hat, welche nur darauf warten endlich in Angriff genommen zu werden. Und zwar jetzt 🙂

In diesem Blogbeitrag erkläre ich dir, mit was du deiner Homepage mehr Leben einhauchen kannst, um dich so zu zeigen wie du bist. Aber auch um sichtbarer zu werden und dein Auftragsbuch zu füllen. Und ich möchte dir damit Mut machen neu Anlauf zu nehmen und mit den tollen Marketingdingen die du schon fertig hast weiter zu machen. Denn viel zu oft sorgt das “könnte, müsste, hätte, sollte” dafür, dass man gar nichts mehr macht und wie ein hypnotisiertes Kaninchen nur noch abwartet.

⇩ Meine Podcastfolge zum Thema ⇩

Zum Anhören einfach den Play-Button klicken!

Viele Wege führen nach Rom – doch wo beginnt die Reise?

Auch im Marketing führen verschiedene Wege zum Ziel. Allerdings müssen diese Wege auch irgendwie realisierbar und bezahlbar sein. Und genau hierzu hatte ich letztens ein ganz interessantes Gespräch mit einem Agenturchef aus dem Marketingumfeld, welcher sich sehr stark an der idealen Vorgehensweise „nach Lehrbuch“  orientiert. Er hat es so ausgedrückt:

„Ein Unternehmer, welcher kein Budget für Zielgruppenanalyse, Konzept und Corporate Design hat, soll erst gar nicht mit einer Homepage anfangen. Schließlich muss dies ja alles bereits bei Erstellung der Homepage berücksichtigt werden. Und wenn man hier als Unternehmer noch keine Basis hat, wie soll man da als Agentur eine vernünftige Homepage erstellen?“

Ja, da hat er irgendwie recht. Aber er ging sogar noch so weit, dass er sagte:

Ein Unternehmer ohne diese “Marketingbasics” kann direkt einpacken und ist unfähig ein erfolgreiches Unternehmen zu führen.“

Und da kann ich beim besten Willen nicht zustimmen. Auch wenn ich natürlich ebenfalls dazu rate in einer gewissen Reihenfolge anzufangen, so kann man nicht alle Unternehmer über einen Kamm scheren. Denn:

  • Erstens ist nicht jeder finanziell in der Lage der Reihe nach anzufangen und alles perfekt vorzubereiten, auch wenn das noch so toll wäre.
  • Zweitens weiß nicht jeder, dass es diese Reihenfolge gibt und diese für ihn sinnvoll wäre.
  • Drittens, hängt das auch stark von der Unternehmensgröße ab. Denn wenn ich als Einzelunternehmer mein Geld verdiene, muss ich nun einmal viele Dinge irgendwie alleine stemmen, da ich keine Marketingabteilung habe und oft auch nur über ein entsprechend kleines Budget verfüge.

Alles andere ist erst einmal blanke Theorie.

Denn es gibt eben auch Möglichkeiten jenseits der idealen Vorgehensweise „nach Lehrbuch“.  Und diese müssen noch nicht einmal schlecht(er) sein. Dazu habe ich ebenfalls bereits einen Artikel geschrieben mit dem Titel Chancen und Grenzen des “Selfmade-Marketings”.

Du musst also nicht zwingend alles der Reihe nach machen und ein irrsinniges Budget ausgeben, bevor du überhaupt etwas mit deinem Business verdient hast. Aber klar ist auch, dass du ganz sicher nicht alles alleine machen kannst und in Teilbereichen Hilfe benötigen wirst. Interessanterweise investiert jeder Unternehmer irgendwo einen Teil seines Budgets in irgendwelche Werbemaßnahmen. Sei es in die Folienbeschriftung seines PkWs, in die Umsetzung seiner Homepage oder in eine Anzeige.

Spannend und wichtig ist es allerdings einen Überblick zu haben und diese (kleinen) Investments einigermaßen geplant anzugehen!

Denn im Marketing ist das Geld schneller weg als man piep sagen kann. Ich bin deshalb ein großer Freund davon in „nachhaltige Dinge“ zu investieren. Damit meine ich die Sachen, von denen du langfristig etwas hast und mit denen du in deinem Tempo weiterkommen kannst. Und das möglichst auf dem aufbauend, was du bereits angefangen hast. Lass also mal das ganze verwirrende “könnte, müsste, hätte, sollte” weg und konzentrieren wir uns lieber darauf einen sinnvollen Anknüpfungspunkt zu finden.

Wie du zeigst, was in dir steckt

Mal angenommen, du hast bereist eine Homepage. Aber so richtig nutzt du sie bisher noch nicht. Das Gerüst steht zwar bereits seit einiger Zeit, aber es fehlt dir einfach an konkreten Maßnahmen, was du mit deiner Homepage (und darüber hinaus) anstellen sollst, um dein Business aktiv anzustoßen. Das ist ein Punkt an dem viele Einzelunternehmer stehen. Denn die Homepage ist oft das erste „Marketingding“, welches man sich für sein Business „gönnt“. Man hat mitbekommen wie wichtig eine Homepage ist. Außerdem hat man bei der eigenen Homepage direkt vor Augen, was man für sein Geld bekommt. Es ist also ganz naheliegend, dass man ausgerechnet an dieser Stelle beginnt, auch wenn man sich davor noch nicht so viele (konzeptionelle) Gedanken um Zielgruppe und Kundengewinnung gemacht hat.

Du stehst nun also da, mit deinem Homepagegerüst und fragst dich: Und jetzt?

Jetzt machen wir das, was der Kollege aus meiner Geschichte zu Beginn dieses Artikels als unmöglich und zwecklos abgestempelt hat: Wir freuen uns erst einmal, dass du schon eine Homepage hast und zäumen (wenn auch ein wenig notgedrungen) das Pferd von hinten auf. Denn das Gute ist ja, eine Homepage ist nicht in Stein gehauen und sollte ohnehin ein sich stetig weiter entwickelndes Marketingetwas sein. Anhand deiner Homepage können wir uns den Bereichen widmen, die zu Beginn der Homepageerstellung aus Budget-Gründen vernachlässigt wurden.

„Mosaiksteinchen“ deiner Homepage
(die oftmals nicht ausreichend berücksichtigt wurden):

  • eine zielgruppengerechte Ansprache, die den Nagel auf den Kopf trifft
  • eine individuelle Bildwelt, welche deine Stärken hervorhebt und deine Arbeit widerspiegelt
  • die Präsentation von DIR selbst als Person und Dienstleister
  • Landingpages für einzelne Themen, welche den Homepagebesucher führen und zu Handlungen aufrufen
  • Mehrwert für deine Homepagebesucher, der zum Stöbern und Verbreiten (Social Sharing) anregt
  • fortlaufend (moderat) aktuelle Inhalte, als Futter für Interessenten und Suchmaschinen
  • Maßnahmen zur Kundenbindung, um in Erinnerung zu bleiben
  • Marketingaktionen, um neue und bestehende Kunden zum Kauf deiner Produkte anzuregen
  • Teil-Automatisierung deiner Marketingaktivitäten, um im Alltag Zeit zu sparen
  • Verknüpfung deiner Homepage-Inhalte und -Aktivitäten mit deinen Social Media-Kanälen
  • Verknüpfung deiner Homepage mit deinen Offline-Werbemaßnahmen (z.B. Flyer)

Darüber hinaus können solche “fehlenden Mosaiksteinchen” natürlich auch noch technische Schwächen der Homepage sein, die auf den ersten Blick gar nicht auffallen. Wie zum Beispiel vernachlässigte oder unberücksichtigte Suchmaschinenkriterien (Ladegeschwindigkeit, Keywords, benutzerfreundliche (lesbare) URLs und vieles mehr).

Deiner Homepage Leben einhauchen, um dein Auftragsbuch zu füllen

Vielleicht sind dir nun schon ein paar Dinge aufgefallen, die auch bei deiner Homepage noch nicht berücksichtigt wurden. Oder dir ist schon vorher aufgefallen, dass die Homepage (oder besser das Homepagegerüst) allein noch kein Kundenbringer ist.

Je nachdem an welcher Stelle du dich gerade befindest und wie weit du mit deiner Homepage bereits bist, gilt es nun zusätzliche Mosaiksteinchen hinzuzufügen, um dein Business anzustoßen. Im Idealfall so, dass du dir einmal zeigen lässt wie es geht und du anschließend auf eigenen Beinen weiterlaufen kannst. Oder zumindest so, dass du eigenständig erkennst, wann du wieder Unterstützung benötigst.

Lass’ dich dabei nicht verunsichern und gehe Schritt für Schritt deinen eigenen Marketingweg in deiner individuellen Geschwindigkeit. So kannst du sichtbarer werden, für dein Handwerk klappern, zeigen was du kannst und dich professionell präsentieren …und mit aktivem Marketing dein Auftragsbauch füllen!

Kennst du das auch?

Dieses “könnte, müsste, hätte, sollte…” , diesen Druck, alles auf einmal machen zu müssen? Fühlst du dich auch nicht wohl damit, wenn du hörst, dass man das doch “eigentlich” so oder so machen müsste? Fragst du dich auch, wie du damit (besser) umgehen kannst? Suchst du auch nach Lösungen, die zu dir und zu deiner Unternehmensgröße passen? Dann lass’ uns doch mal telefonieren.

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Recap: Business-Treffen Bochum am 9.8.2018

Hier möchte ich euch einen kleinen Rückblick (Recap) auf unser erstes Business-Treffen geben, so wie es auch für viele Barcamps üblich ist. Mit insgesamt 14 Personen waren wir zwar ein paar weniger als geplant. Netterweise hat sich der Großteil der angemeldeten Interessenten “ordnungsgemäß” abgemeldet, so dass wir pünktlich beginnen konnten. Und das trotz Unwetterwarnung für Bochum und Umgebung 😉 Wir waren eine bunt gemischte Gruppe wodurch recht unterschiedliche Standpunkte und Fragen zu unseren Themen diskutiert werden konnten.

Wir haben unser Treffen als lockeren Lean Coffee veranstaltet und hatten dafür nur eine Minimal-Ausstattung dabei. Darunter Stifte, Haftnotizen, Papier und ein Timer. Das war es auch schon.

Ein Treffen im "Lean Coffee"-Format

Themen: Business-Treffen Bochum im August

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde der Teilnehmer haben alle ihre Themen auf Haftnotizen geschrieben und zur Abstimmung eingereicht. Darüber wollten die Teilnehmer sprechen:

  • Google-Auffindbarkeit
  • Bujupa e.V. Webbaukasten
  • Imagefilme
  • Ziele 2018
  • Werbung
  • ehrliches Onlinemarketing
  • Barcamps
  • Buzzwords
  • Möglichkeiten zum aktiven Netzwerken
  • Facebook
  • Standortvorteile
  • wieviel Netzwerken ist sinnvoll
  • Unternehmen beraten WIE?
  • Onlinepräsentation, Facebook & Co.
  • Instagram-Tipps
Diese Themen standen zur Auswahl

Die Haftnotizen waren schnell auf die Blätter geklebt und wurden herumgereicht. Jeder Teilnehmer hatte zwei Punkte zu vergeben, anhand derer wir die Themen priorisiert haben. Das Rennen haben die Themen Werbung, ehrliches Onlinemarketing und Imagefilme gemacht. Die Diskussion konnte beginnen 🙂

Die Diskussion konnte beginnen :-)

Das umfangreiche und recht allgemeine Thema Werbung wurde sehr angeregt besprochen. Einzelne Teilnehmer hatten konkrete Fragen, die von der Gruppe beantwortet wurden oder wozu zumindest persönliches Feedback gegeben wurde. Nach 10 Minuten ging es mehrfach in die 5 minütige Verlängerung, da offenbar Spaß und Interesse daran hatten das Thema weiter zu vertiefen.

Nach 10 Minuten wurde abgestimmt, ob es einen Themenwechsel oder eine Verlängerung geben soll.

Nach einem kurzen Schwenk zu “ehrlichem Marketing” und der Frage nach Möglichkeiten, Sinn und Unsinn von Imagefilmen, ging der Abend zum persönlichen Netzwerken über. Es wurde sich angeregt unterhalten, ausgetauscht und näher kennengelernt. Ab 21 Uhr löste sich die Gruppe dann gaaaanz langsam auf.

Fazit: Es war ein abwechslungsreicher und lohnenswerter Abend mit netten, neuen Kontakten. So freuen wir uns schon jetzt auf das Treffen im September. Wer Lust hat daran teilzunehmen, kann sich gerne per E-Mail unter miau@cat-competence.de bei mir melden und erfährt dann weitere Details.

Business-Treffen Bochum – unser Lean Coffee Netzwerk

Netzwerken ist gerade für Selbständige enorm wichtig. Doch oft sind nur wenige ernsthaft daran interessiert wirklich Kontakte zu knüpfen – sondern viel mehr daran möglichst schnell irgendetwas zu verkaufen und “Wissen abzugreifen”. Gegen das Verkaufen spricht ja eigentlich auch nichts. Aber das sollte nicht alles sein. Zuerst einmal geht es darum sich kennenzulernen. Und genau dafür sind unsere Treffen da 🙂

Der Ablauf unserer Treffen

Unter dem Motto Business ohne heiße Luft – Kennenlernen. Vernetzen. Weiterkommen. lassen wir die Treffen strukturiert, aber ohne festgelegte Agenda ablaufen.

Denn wir wollen mit unseren Teilnehmern nur über die (Business-)Themen sprechen und diskutieren, die uns alle auch wirklich interessieren. Aus diesem Grund lassen wir unser Treffen als „Lean Coffee“ stattfinden.

Lean Coffee Bochum - das geht auch ganz ohne Flipchart ;-)

Was ist „Lean Coffee“?

Lean Coffee ist ein strukturiertes Treffen ohne festgelegte Agenda. Ich finde es hat etwas von einem Mini-Barcamp. Trotzdem es keine vorab geplanten Themen gibt, läuft es sehr organisiert ab und folgt bestimmten Regeln. Diese sind jedoch bewusst sehr einfach gehalten und ermöglichen in relativ kurzer Zeit viele Themen zu besprechen.

  1. Die Inhalte, also die Agenda, wird zu Beginn jedes Treffens von den Teilnehmern per Abstimmung festgelegt.
  2. Jeder darf Themen (die zum Oberthema passen) vorschlagen.
  3. Jeder hat zwei Stimmen, um für die vorgestellten Themen zu wählen.
  4. Die Themen werden nach der Anzahl der Stimmen priorisiert und los geht’s.
  5. In Zeitfenstern von 10 Minuten werden die Themen der Reihe nach besprochen.

Sind die 10 Minuten um, entscheidet die Gruppe, ob das Thema verlängert werden soll. Dann geht es mit dem Folgethema weiter.

Weitere Informationen und Hintergründe zu „Lean Coffee“ findest du auch auf http://german.leancoffee.org/

Unser Lean Coffee Bochum - Austausch und Inspiration für nette Menschen

Anleitung „Lean Coffee“

Das brauchst du für einen Lean Coffee:

  • Moderator / Organisator
  • Teilnehmer (max. 20 Personen, für mehr ist das Format nicht so gut geeignet)
  • ein großes Blatt Papier, Haftnotizen und Stift (oder ein Flipchart)
  • Stoppuhr (zum Beispiel die in deinem Smartphone)
  1. Zur Vorbereitung nutzt man am besten drei Haftnotizen und schreibt darauf: Themenauswahl, Diskussion und Fertig (oder etwas, was bei dir gerade besser zu passen scheint).
  2. Dann bittet man die Teilnehmer Themen vorzuschlagen, indem sie einfach auf weitere Haftnotizen geschrieben und vom Moderator eingesammelt werden. Nicht jeder Teilnehmer muss etwas vorschlagen.
  3. Der Moderator liest die Themenvorschläge vor und bittet um Handzeichen zur Abstimmung. Jeder Teilnehmer hat zwei Stimmen.
  4. Um die Abstimmungsergebnisse festzuhalten, macht er einfach Punkte oder Striche auf die jeweilige Haftnotiz. Alternativ können die Themen auch herumgereicht werden, so dass jeder seine Stimmen auf den Themenzetteln selbst eintragen kann.
  5. Die Themen werden der Reihenfolge nach vom Moderator in die erste Rubrik (Themenauswahl) geklebt.
  6. Das Thema mit den meisten Stimmen wird zuerst besprochen. Zur Verfügung stehen 10 Minuten je Thema mit einer optionalen Verlängerung von 5 Minuten. Zur Zeitmessung eignen sich zum Beispiel die Stopp-Uhr-Funktion eines beliebigen Smartphones oder spezielle Moderator-Uhren.
  7. Nach 10 Minuten wird per Handzeichen abgestimmt, ob die Teilnehmer weiter über das aktuelle Thema sprechen möchten oder bereits zum nächsten Thema gewechselt werden soll.

Business-Treffen Bochum – unser Lean Coffee Bochum

Nun weißt du schon mal, wie unsere Treffen ablaufen. Aber interessant ist ja auch noch, wofür wir diese Treffen überhaupt veranstalten und was unser Ziel dabei ist.

In unserer Gruppenbeschreibung steht derzeit:

  • Wir wollen über ehrliche Zusammenarbeit, Business mit Herzblut, ernst gemeintes Netzwerken, Onlinemarketing und Digitalisierung sprechen.
    • Welche Möglichkeiten gibt es?
    • Was beschäftigt uns in Bezug auf diese Themen?
  • Dich erwartet ein freundlicher Umgang, netter Gedankenaustausch und ehrliches Netzwerken.

Im Prinzip trifft es das schon sehr genau. Denn es geht uns in erster Linie darum Menschen kennenzulernen, die Interesse daran haben sich auszutauschen. Und das ist wirklich wörtlich gemeint. Denn Austausch bedeutet häufig, dass leider nur einer etwas gibt und die anderen konsumieren dieses Wissen oder Engagement und ziehen weiter. Das ist 1. nicht nett und 2. kein Austausch. Denn dabei geht es um Geben UND Nehmen – nicht nur um Nehmen.

Es scheint, als ob daran wirklich viele Menschen aus der Region Interesse haben, denn die Anmeldezahlen für unser erstes Treffen haben bei Weitem übertroffen, womit wir gerechnet haben. Ich habe so auf  5 – 8 Personen getippt. Doch es haben sich wirklich sage und schreibe 18 Teilnehmer angemeldet.

Nach der großen Hitzewelle der letzen Wochen, ist genau für heute ein Unwetter für Bochum vorhergesagt. Ich hoffe es wird nicht so schlimm und es hält die Teilnehmer nicht davon ab zu unserem Treffen zu kommen.

Du möchtest auch mal dabei sein?

Wenn du Lust hast dich mit netten Menschen in ungezwungener Atmosphäre über Business-Themen auszutauschen, dann melde dich doch einfach unter miau@cat-competence.de

Angebote schreiben, einholen und vergleichen

In diesem Blogbeitrag geht es um die “Nicht-Vergleichbarkeit” von Angeboten, verärgerte Anbieter, unzufriedene Kunden und die leider oftmals fehlende gegenseitige Wertschätzung zwischen Anbieter und Interessent. Wenn du (nebenberuflich) selbständig bist, wirst du sicher schon gemerkt haben, dass es gar nicht so leicht ist in einem Angebot den Nagel auf den Kopf zu treffen. Und dass es auch Interessenten gibt, denen man es scheinbar nie so richtig recht machen kann. Genau darüber habe ich mir ein paar Gedanken gemacht. Über das Angebote-Schreiben auf der Anbieterseite und das Angebote-Einholen und Vergleichen auf der Interessentenseite.

Die Kunst des Angebot-Schreibens

Wenn es um das Schreiben eines Angebots geht, müssen beide Seiten in Einklang gebracht werden. Die Kunst für den Anbieter besteht darin ein möglichst umfassendes Angebot anzufertigen, ohne dabei schon zig unbezahlte Stunden in das Angebot zu investieren. Die Kunst besteht aber auch darin, das Angebot nicht zuuuuuu umfassend zu machen. Denn was zu umfassend ist, wird nicht gelesen. Jedoch was der Kunde nicht komplett liest, versteht er nicht. Und was er nicht versteht, kauft er im Zweifelsfall auch nicht.

Die Kunst besteht aber auch noch darin sich fachlich korrekt auszudrücken, damit es nicht inkompetent wirkt. Aber auch sich gleichzeitig „laienhaft“ genug auszudrücken, damit der Kunde alles gut verstehen kann.

Zusammengefasst, das Angebot sollte:

  • nicht zu kurz sein und Details beinhalten
  • aber auch nicht zu umfassend sein
  • fachlich sein, aber kein Fachchinesisch ohne Erklärungen enthalten
  • unbedingt das aufgreifen, was konkret angefragt wurde
  • Empfehlungen für sinnvolle, zusätzliche Leistungen enthalten (die der Anfragende meist noch gar nicht kennt, darauf komme ich gleich noch mal ausführlich)

Die Kunst des Angebot-Einholens

Auch für das Anfragen oder Einholen eines Angebots ist eine gewisse Vorkenntnis nötig. Denn in der Regel weiß man als Interessent ja nicht so ganz, auf was es alles zu achten gilt. Als Interessent achtet man deshalb in erster Linie auf den billigsten Preis, den man bekommen kann. Das Problem: Meist sind verschiedene Angebote gar nicht miteinander vergleichbar. Und für den Laien ist auch nicht ersichtlich, ob das Angebot überhaupt vollständig ist und alles enthält, was ich zu meinem Glück brauche.

Dazu habe ich ein schönes Beispiel

Vor ein paar Jahren benötigten wir neue Fenster. Natürlich wurden dazu verschiedene Angebote eingeholt und verglichen. Aber ehrlich gesagt haben wir sie kaum vergleichen können. Also ging ich (ganz wie es meine Art ist 😉 ) zu einem Teil von meinem Bauchgefühl aus, einen Teil recherchierten wir und entschieden uns dann für ein Angebot, welches preislich irgendwo im unteren Mittelfeld lag. Also nicht für das billigste, aber auch nicht für das teuerste Angebot. Die alten Fenster kamen raus, die Neuen waren drin und zack, hatten wir auch schon die Rechnung auf dem Tisch.

Aber was sah ich da?

Rund um das Fenster konnte man auf das blanke Mauerwerk schauen und die Handwerker hatten uns ganz offensichtlich mit einer Baustelle zurückgelassen. Tapezieren oder Streichen war rund um das Fenster nicht möglich und die verantwortlichen Handwerker hatten sich längst verabschiedet.

So sah mein "fertiges" Fenster aus...

Hätte ich im Vorfeld ahnen können, dass „wir bauen ihnen neue Fenster ein“ bedeutet, dass die Umrandung (dessen Namen ich bis heute nicht kenne, warum auch?) nicht mit inbegriffen ist? Hätte ich das vorab nachfragen müssen?

Das Problem: Ich wäre ja niemals auf die Idee gekommen…

“Was der Kunde nicht weiß, kann er auch nicht nachfragen!”

Um diese Erfahrung reicher, habe ich damals begonnen mir viele Gedanken um solche Angebote, auch um meine eigenen, zu machen. Und das war und ist gar nicht so einfach. Denn in meinem Portfolio tummeln sich zahlreiche, mehr oder minder erklärungsbedürftige Produkte.

Der Relaunch von Internetseiten ist ein weiteres, sehr schönes Beispiel. Denn man kann eine Internetseite einfach nur „hübsch machen“ und „online stellen“. Das geht ganz flott und verhältnismäßig billig. Nur: Ich möchte doch auf jeden Fall, dass meine Kunden langfristig mit ihrer Internetseite arbeiten können, bei einem Relaunch auch die Backlinks (also für die Auffindbarkeit wertvolle Verlinkungen, die auf die alte Homepage verweisen) nicht verloren gehen und dass die Homepage wenigstens die dringend notwendigen Basics enthält. Nur das geht in der Regel mit einem „Ruck-Zuck-Billigangebot“ nicht. Wenn aber nun jemand meinen Homepage-Preis mit einem anderen vergleicht, kann es gut sein, dass ich preislich direkt höher liege. Denn ich habe ja einige Leistungen, die für mich zu einer guten Auftragserfüllung dazugehören bereits in mein Angebot mit eingerechnet. Andere Dienstleister verzichten jedoch oft ganz bewusst darauf, um das Preispokern zu gewinnen. Und das ist längst zur unschönen Sitte geworden.

Hast du dich vielleicht auch schon mal über einen super billigen Flug in den Urlaub gefreut? Und dich dann geärgert, dass der Transport deines Koffers teurer war, als der Flug? Ja, so kann es gehen.

Warum das Vorgespräch wichtig ist

Ganz gleich auf welcher Seite du stehst: Das Vorgespräch (Flugbuchungen einmal ausgenommen ;-)) ist enorm von Bedeutung. Als Anbieter ist es wichtig ein möglichst genaues Bild von den Vorstellungen des Interessenten zu haben. Denn was er im Rahmen einer Dienstleistung erwartet, entscheidet am Ende darüber ob er zufrieden oder bodenlos enttäuscht ist. Ein ausführliches Vorgespräch ist deshalb in den meisten Fällen unabdingbar, um möglichst viele „Unbekannte“ auszuschließen. Als Anbieter ist es dabei jedoch zwingend erforderlich auch die richtigen Fragen zu stellen, die dann dummerweise meist zu Gegenfragen des Interessenten führen. Man muss als Anbieter nämlich schon sehr aufpassen, dass aus dem Vorgespräch nicht eine unbezahlte Beratung oder gar ein Coaching wird. Schließlich muss man mit der zu Verfügung stehenden Zeit sein Geld verdienen.

Anbieter erklärungsbedürftiger Leistungen sind also besonders gefordert. Immer wieder stellt sich die Frage: Wie weit muss ich im Vorgespräch gehen? Denn jeder Kunde ist nun einmal anders. Eher skeptische Kunden wollen sich absichern und benötigen verhältnismäßig viel (fachlichen) Input. Kunden mit guten Vorkenntnissen brauchen zwar weniger Erklärungen, hinterfragen dafür aber auch umso mehr. Manchmal weil sie es gefühlt besser wissen oder es sich einfach anders vorgestellt haben. Manchmal ist der Kunde auch einfach falsch informiert. Es gibt nichts, was es nicht gibt.

Für das Vorgespräch ist es also für beide Seiten wichtig:

  • gut vorbereitet zu sein, z.B. mit kurzen Notizen
  • sich ein Bild vom Interessenten/Anbieter gemacht zu haben
  • zu verstehen, was er wirklich (!) will/kann
  • sich ein Zeitfeinster für das Gespräch zu setzen

Eine Frage der (eigenen) Wertschätzung?

Es gibt sicher viele Menschen, denen erst einmal der günstige Preis wichtig ist. Das ist auch ganz nachvollziehbar, denn wir alle haben ja leider keinen sich selbstfüllenden Geldspeicher 😉 Dennoch muss man sich im Vorfeld überlegen, was es im Zweifelsfall für Nachteile haben kann, sich für das günstigste Angebot zu entscheiden. Denn jeder von uns ist sicher schon einmal auf solche Angebote hereingefallen (siehe Billigflug ohne Koffertransport oder Fenster ohne Verkleidung). Da hilft wahrscheinlich nur das Sammeln von Erfahrungen. Aber auch ein bewusster(er) Umgang mit Angeboten hilft dabei die richtige Kombination aus Anbieter und Interessent zu finden.

Darüber hinaus ist die Frage, nach welcher Art der Zusammenarbeit jemand sucht oder ob überhaupt eine stattfinden soll relevant. Es gibt ja nun einmal „ex und hopp-Dienstleistungen“, bei denen es nicht so ausschlaggebend sein mag, wie die Geschäftsabwicklung gelaufen ist. Aber wenn du eine ernst gemeinte, gute Dienstleistung anbietest, dann wird diese auch zu Recht ihren Preis haben. Der Interessent, welcher dann anfängt mit dir Preispoker zu spielen und vielleicht sogar noch andere Preise nennt, der scheint dann irgendwie doch eher einen anderen Anbieter zu suchen. Das lässt sich jedoch mit ein wenig Erfahrung ebenfalls im Vorgespräch klären. Und wenn das zutrifft, lasse diesen Interessenten ziehen. Denn ihr werdet beide nicht glücklich miteinander werden. Er, weil er immer denken wird, dass er zu viel bei dir bezahlt. Und du, weil du dich immer unterbezahlt fühlen wirst, da er deine Arbeit nicht wertschätzt.

 

Gegenseitige Wertschätzung ist der Boden auf dem gute (Geschäfts-)Beziehungen wachsen

Ich für meinen Teil arbeite mit meinen Kunden eng und sehr vertrauensvoll zusammen. Oberstes Gebot ist es sie zufrieden zu stellen und auf freiwilliger Ebene, ohne Knebelverträge, langfristig (!) zusammenzuarbeiten. Wenn meine Kunden Erfolg haben, ist es auch ein Stück weit mein Erfolg und ich freue mich wie verrückt mit ihnen. Wenn etwas nicht klappt, ist es auch hier ein Stück weit meine Niederlage.

So könnte Wertschätzung zwischen Anbieter und Interessent aussehen

“Ich möchte keine halben Sachen anbieten, nur um so billiger als Mitbewerber sein zu können.”

Ich mag weder den beschriebenen “Flug ohne Kofferbeförderung”, noch das “Fenster ohne Umrandung”. Ich möchte auch kein Preispoker spielen, weil dabei beide Seiten verlieren. Als Interessent bin ich an einem ehrlichen Angebot interessiert, zu einem ehrlichen Preis und erwarte dafür eine gute Leistung. Umgekehrt empfehle ich selbst als Anbieter auch nur Dinge, die für meine Kunden wirklich einen Nutzwert haben und sie bei ihren Zielen unterstützen.

Allerdings braucht es hierzu Vertrauen. Und das kann sich erst entwickeln, wenn man sich schon ein klein wenig kennenlernen konnte. Ganz gleich ob persönlich, per Telefon über einen anderen Weg.

Schreib’ mir ‘was, dann freue ich mich

Wenn du mir deine Erfahrungen rund um Preispoker, Angebote schreiben und Angebote einholen mitteilen möchtest, freue ich mich über eine E-Mail an miau@cat-competence.de

Lust auf Kaffee?

Wenn du mich zwecks einer Zusammenarbeit näher kennenlernen möchtest, dann nutze doch meinen “virtuellen Kaffee”. Schnapp’ dir einfach einen 20-minütigen Telefontermin und sprich mit mir über das, was gerade dein Business-Herz bewegt!